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Norderney

In den Herbstferien ging es eine Woche nach Norderney. So weit, so normal. Eine Sache war anders. Wir hatten nur den jüngsten mit dabei. Die beiden großen waren selber jeweils auf Juist und mit den Messdienern als Gruppenleiter unterwegs. Die zweite Woche wollten die dann lieber zu Hause bleiben. Also sind wir zu dritt in den Urlaub. Na ja, eigentlich auch wieder zu fünft: Wir haben die Schwiegereltern dabei. 

Wir sind auf Norderney im Friesenhof untergebracht. Zwei Ferienwohnungen mit vormittäglicher Ferienbetreuung und Mittagessen. Die Unterkunft ist sehr sauber und die Hausdamen sind sehr nett und hilfsbereit. Man fühlt sich direkt wohl. Am Sonntag startete der Tag mit einem gemütlichen Langschläferfrühstück. Ab montags durften wir uns dann Frühstück und Abendessen selber organisieren. Insgesamt waren ca. 10 Kinder mit Henning in der Betreuung vormittags. In der Zeit von 9 bis 12 war also laufen angesagt. Wetter und Insel genießen, am Strand spazieren, Kaffee trinken. 

Das Wetter war für einen Inselaufenthalt im Oktober ganz fantastisch. Die ersten Tage hat es nicht geregnet und wir hatten schönen Sonnenschein. So haben wir einen Nachmittag auch einfach auf einem Fahrrad verbracht. Zur Mitte der Woche gab es für die Kids einen Kinoabend. Da haben wir es uns nicht nehmen lassen, unseren Sundowner auf der Terrasse der Milchbar zu genießen. Ab Donnerstag wurde es dann herbstlich. Meist hat es jedoch geregnet, wenn wir beim Essen waren oder eh gerade eine Pause angesagt war. Am Freitag kam dann der Sturm. Mit ein bisschen Regen sind wir trotzdem raus und haben uns das Wetter um die Nase wehen lassen. Es war eine sehr entschleunigte Zeit. Es war sehr entspannt, dass wir nicht nach „großem“ Essen suchen mussten. Durch das tägliche Mittagessen war dafür immer gesorgt und wir konnten uns auf die schönen Snacks konzentrieren. Insbesondere die „Meer Waffel“ hatte es mir angetan. Ich glaube, wir waren viermal da. Also solltet ihr mal auf der Insel sein und eine Waffel oder einen Crêpe genießen wollen: dringende Empfehlung von mir. 

Bei herbstlichem Sturmwetter mit Regen sind wir dann eine Woche später wieder abgereist. Ich hatte Angst, dass mir eine Woche zu lang sein wird auf der Insel. Das Gegenteil war der Fall. Es war genau passend und wirklich erholsam. 

St. Ludgerus Norderney

Eine kleine, feine Kirche, mitten in der Stadt. Hier ist die Aufteilung der Sitzplätze mal anders gedacht und der ganze Kirchenraum wirkt sehr modern. 

Strand auf Norderney

Dünenlandschaft und weitere Sehenswürdigkeiten

Sonnenuntergang

Sonstiges Querbeet

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