Anreise
In diesem Jahr ging mein Foto-Urlaub nach Zingst. Das jährliche Horizonte-Festival dort habe ich schon länger beobachtet. Dieses Mal passte es mit meinen Urlaubsplänen überein und so habe ich mich auf den Weg an die Ostsee gemacht. Der erste Tag war recht anstrengend. Aufgrund eines Staus hat die Hinfahrt sich um ca. 2 Stunden verzögert. Für den Anreisetag hatte ich im Vorfeld direkt diesen Workshop gebucht. Ich kam als um ca. 15:30 Uhr an der Unterkunft an, habe schnell mein Fotozeugs zusammengepackt und bin direkt wieder losgegangen zum Treffpunkt. Es sollte mich ein Fußmarsch von ca. 20–25 Minuten erwarten. Da ich die Örtlichkeiten gar nicht kannte, habe ich mich mit Google Maps führen lassen. Dummerweise hat sich der Regen überlegt, genau in der Fußwegzeit loslegen zu wollen. Ich kam also etwas durchnässt am Treffpunkt an. Eric Scheuermann hat den Workshop veranstaltet. Es gab direkt eine herzliche Begrüßung und ich fühlte mich von Anfang an wohl in der Runde. Stellte sich heraus: Eine andere Teilnehmerin kam aus Münster, quasi aus dem „Nachbarstädtchen“.
Workshop
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer gab es zu Beginn des Workshops von Eric eine Einführung in das Thema "Lightpainting". Was ist das? Welche Unterschiede gibt es? Wie geht das? Welche Tricks gibt es für Einsteiger? Worauf soll ich achten? Zum Glück gab es das ganze auch als Handout in gedruckter Form. Ich denke da werde ich später nochmal drauf zurückgreifen.
Dann gab es eine Vorstellung verschiedenster Licht-Spielzeuge. Schon witzig was mit einer Malerrolle und Lichterketten alles möglich wird. Draußen regnete es weiterhin und so ging es dann in der Halle vom Bauhof daran, die einzelnen Spielzeuge zu erforschen und auszuprobieren. Es wurde abgedunkelt und in kleinen Gruppen (zu viert) ging es dann ans experimentieren. Immer wieder gab es Inspirationen, kleine Tipps oder Hinweise.
Der Profi malt
Nachdem wir einige Zeit ausprobiert hatten, hatte der Regen nachgelassen und draußen wurde es langsam dunkel. Aufgeteilt auf drei Autos sind wir mit der gesamten Gruppe zum Hafen und anschließend noch an den Strand gefahren. Eric hat für uns ein paar Dinge gemalt und vorgeführt. So musste ich dann nur noch den Auslöser drücken. Am Hafen war es nicht wirklich dunkel genug, bzw. die Malereien nicht hell genug. Die Fontäne und auch hinterher die Stahlwolle am Strand haben ganz hervorragende Ergebnisse geliefert.
Um kurz nach Mitternacht war dann Schluss. Nach weiteren 20 Minuten Fußweg zurück zur Unterkunft habe ich noch die Bilder herausgesucht und per Mail verteilt, die am kommenden Abend auf der Bilderflut gezeigt werden sollten. Um halb zwei war der Anreisetag dann lang genug und ich auch wirklich müde.



















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